Instandsetzung Alfred-Döblin-Tafel

Den Alfred-Döblin-Weg schmücken seit dem Jahr 2015 sieben Informationstafeln über das Leben und Wirken des Schriftstellers Alfred Döblin. Leider wurde eine dieser Tafeln in den letzten Monaten massiv beschädigt. Zunächst waren es „nur“ kleine Dellen, bis diese dann von den Vandalen zu Löchern erweitert wurden und auch noch die Ecken beschädigt wurden.

(Foto: Dirk Bubel)

(Foto: Dirk Bubel)

Durch Mithilfe von Patric Bies von der Bliesgauölmühle und der Rosa-Luxemburg-Stiftung wurde eine neue Infotafel angeschafft und durch Dirk Bubel vom Heimat- und Verkehrsverein e.V. und Patric Bies ausgetauscht.

Vielen Dank an Patric Bies für die Hilfe.

Der Vorstand

Partnerschaft mit Sucé-sur-Erdre

Leider kann der Besuch unserer Freunde aus Sucé-sur-Erdre auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Das ist sehr schade, da wir in diesem Jahr unsere 40jährige Partnerschaft hätten feiern dürfen. So müssen wir leider noch ein weiteres Jahr auf die herzlichen Umarmungen unserer Freunde warten.

Auch in unserem Partnerort ist das alltägliche Leben stark eingeschränkt.

Viele liebe Grüße von unseren Freunden in Sucé-sur-Erdre und sie hoffen wie wir, dass wir uns hoffentlich alle bald wieder bei bester Gesundheit treffen.

Dirk Bubel

Partnerschaftsausschussvorsitzender

Filmprojekt/Teil 1

Wie befreit man eine Fee oder

eine Geschichte von der Geschichte Bliesransbachs

Im Rahmen der diesjährigen 1225-Jahr-Feier Bliesransbachs plant der Heimat- und Verkehrsverein einen Spielfilm zu zeigen, der auf unterhaltsame Art einige Episoden aus der Geschichte Bliesransbachs zeigen soll.


Im Oktober ist – sofern der Termin nicht durch Covid-19-Auflagen verzögert wird – die Uraufführung geplant. Der Film entsteht nach dem Motto „von Bürgern für Bürger“. Die
Mitwirkenden vor, an und hinter der Kamera sind ausschließlich Laien.
Um was geht es in dem Film? Vier Kinder bekommen von ihrer Lehrerin die Aufgabe, ein Referat über die Geschichte
Bliesransbachs zu schreiben.
Auf der Suche nach der Geschichte des Ortes lernen die Kinder das Wappen des Ortes kennen. Sie erfahren, warum Bliesransbach so heißt, wie es heißt.
Hautnah sehen sie, was im Jahr 796 hier wirklich geschah und wie sich Politiker schon damals gewaltig irrten, wenn sie die Zukunft des Ortes vorhersagten. Sie lernen ein denkmalgeschütztes Gebäude kennen, das erst seit 47 Jahren im Ort steht.
Sie sehen die erste Fotografie, die im Saarland aufgenommen wurde. Und wer ist darauf abgebildet?

Natürlich ein Bliesransbacher, wenn auch ein Zugezogener oder wie man hier sagen würde „e Biegezòhener “! Bei einem Kaffeeplausch auf dem Hartungshof hören sie, dass nicht jeder gern in Bliesransbach wohnte, aber auch von jemandem, der „die Gegend liebte“ und über dessen Lebenslauf, auf dem Ritthof bei einem Glas Rotwein und einem Glas Waldmeisterlimonade erzählt wird.
Sie werden Zeuge wie ein neuer Verein gegründet wurde, der das Ortsbild erheblich veränderte.
Zwei Putzfrauen werden belauscht, die sehr viel über die Schulbildung im Ort zu sagen haben.
Auch lernen sie eine Bliesransbacherin kennen, die schon in zwei Hexenprozessen angeklagt war, dabei frei kam (!!!) und danach selbst einen Prozess anstrengt, um sich gegen den Vorwurf der Hexerei zu verteidigen.
Wie die Geschichten wohl ausgehen werden? Wir hoffen, dass wir ihr Interesse geweckt haben.

An dieser Stelle, wie auch in den Kleinblittersdorfer Nachrichten (Gemeindeblatt), werden wir wieder über den Stand des Projektes berichten.

Ihr Filmteam vom Heimat- und Verkehrsverein Bliesransbach

Malwettbewerb zum Jubiläumsjahr

Um viele schöne Momente in unserem Ort einzufangen, bitten wir alle Kinder ihren schönsten Platz, Ort oder ein Erlebnis in Bliesransbach in einem gemalten Bild festzuhalten. Die Bilder können bei Tabak Funk und in der Apotheke bis 31. März 2021 abgegeben werden.

Bei einer baldigen Fotoausstellung im Pfarr- und Jugendheim werden neben zahlreichen Fotografien und Abbildungen auch die gemalten Bilder der Kinder präsentiert und prämiert.

Der bereits angekündigte Termin vom 30. April bis 2. Mai 2021 kann aufgrund der momentanen Coronalage noch nicht bestätigt werden. Weitere Infos folgen.

Wir freuen uns auf eure Kunstwerke!

Absage der Grenzsteinwanderung und Mitgliederversammlung

Die für den 06.03.2021 geplante erste von vier Grenzsteinwanderungen muss leider pandemiebedingt abgesagt werden. Wir melden uns mit neuen Terminen, sobald eine bessere Planbarkeit gegeben ist.

Auch unsere Mitgliederversammlung, die üblicherweise im ersten Quartal eines Jahres abgehalten wird, muss pandemiebedingt verschoben werden. Auch hier melden wir uns rechtzeitig mit einem späteren Termin.

Alles Gute!

Der Vorstand

Heimatkundliches Jahrbuch 2019/2020

Hochwasser, Heilige und Wutzevieh – Eine große Bandbreite der Bliesransbacher Geschichte

Der Heimat- und Verkehrsverein Bliesransbach veröffentlicht sein 16. Heimatkundliches Jahrbuch

Plakat Jahrbuch 2019/2020

„Wir sind sehr stolz darauf, in einer Welt, in der immer weniger Zeit für das Ehrenamt bleibt, nun schon seit Jahren mit dieser aufwendigen Aufbereitung unserer Dorfgeschichte ein Zeichen setzen zu können.“

So beginnt das Grußwort von Thorsten Conrad, dem 1. Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins Bliesransbach. Zu lesen ist es im gerade erschienenen, neuen Band des Heimatkundlichen Jahrbuches, das der Verein, der sich schon seit vier Jahrzehnten für den Ort und seine Geschichte engagiert, in diesem Jahr rückblickend als Doppelausgabe für die Jahre 2019/2020 herausgibt.

Auf 80 Seiten finden sich elf Beiträge mit Begebenheiten aus der Vergangenheit und Gegenwart des Ortes. Die verschiedenen Autoren befassen sich dabei nicht nur mit den Menschen und ihren sich wandelnden Lebensumständen sondern auch mit aktueller Thematik zu Natur und Umwelt. Ob besinnlich oder humoristisch, alle Ereignisse werden nahe an den Menschen geschildert.

Den Auftakt bilden Artikel mit Dorfgeschichten rund um „Mensche unn Wutze“. Im Anschluss daran befassen sich zwei Artikel auf eher heitere Art mit der Mundart des Dorfes und den Lebensverhältnissen der Bewohner in früheren Zeiten. Ausführlich folgt dann eine geschichtliche Darstellung der Wendalinuskapelle von Bliesransbach und des dortigen Heiligenbrunnens. Die drei folgenden Beiträge greifen das Thema der Wintringer Hofes und seiner Kapelle auf. Danach folgt mit dem Artikel „Fern der Heimat“ eine persönliche Erinnerung über das Schicksal eines russischen Zwangsarbeiters während des zweiten Weltkrieges. Im anschließenden Artikel wird die verheerende Flutkatastrophe des Jahres 2018 mit einer eindringlichen Bilddokumentation veranschaulicht.

Insgesamt illustrieren zahlreiche Farb- und Schwarz-Weiß-Photographien die Artikel.

Das neue Heimatkundliche Jahrbuch von Bliesransbach kostet 7,- €. Erhältlich ist es bei der St. Lukas Apotheke, Tabak & Lotto Funk in Bliesransbach, sowie der Dorfbäckerei Ackermann.

Es kann aber auch direkt über den Heimat- und Verkehrsverein Bliesransbach bezogen werden. Dies erfolgt per Mail an hvv-bliesransbach@web.de oder per Telefon unter 06805 / 2070809.